Skip to content

Projekte bei jukus e.V.: Vielfalt unter einem Dach

Vom Beet auf den Teller: Essen, Kultur & Kreativität für Kinder

Ab Donnerstag, 19. März 2026, lädt das Projekt KidsKitchen jeden Donnerstag von 16:30 bis 18:00 Uhr Kinder dazu ein, Essen mit allen Sinnen zu entdecken. Treffpunkt ist der Interkulturelle Garten Laatzen-Mitte. Im Mittelpunkt stehen Essen, Esskultur und Kreativität – national und international. Die Kinder lernen saisonale und regionale Lebensmittel kennen, pflanzen, pflegen und ernten gemeinsam im Garten und erfahren spielerisch, was wann und wo wächst. Spannende Geschichten rund um Lebensmittel, Nachhaltigkeit und Fair Trade gehören ebenso dazu wie kreative Aktivitäten.

Im kreativen Teil entdecken die Kinder Künstlerinnen und Künstler sowie die Rolle von Essen in verschiedenen Epochen und gestalten eigene Bilder und Fotos, zum Beispiel mit Kartoffeldruck. Gemeinsam wird gekocht, gegessen, der Tisch gedeckt und Tischkultur erlebt. Essen ist mehr als satt werden. Es verbindet, erzählt Geschichten und bringt Menschen zusammen.

Adresse: Interkultureller Garten, Flemingstraße 2a, 30880 Laatzen

„Wurzeln & Rechte“ – Kinder gestalten Zukunft in Laatzen

Im Projekt „Wurzeln & Rechte“ entdeckten Kinder ihre Rechte auf kreative und erlebbare Weise. Von August bis Dezember 2025 verwandelt sich der Interkulturelle Garten Laatzen in einen bunten Lern- und Begegnungsort: Es wurde gebastelt, gekocht, gespielt und gestaltet mit dem Ziel, Kinderrechte sichtbar zu machen und Selbstwirksamkeit zu fördern.
Kinder zwischen 6 und 12 Jahren setzen sich künstlerisch, kulinarisch und spielerisch mit Themen wie Schutz, Mitbestimmung und Gerechtigkeit auseinander. Dabei entstehen Banner, Stelen, Rezepte und Ausstellungen – viele dieser Werke bleiben als sichtbare Spuren im Stadtteil erhalten.

„Wurzeln & Rechte“ ist Teil der Initiative Straße der Kinderrechte und ein Kooperationsprojekt mit Schulen, Familienzentren und weiteren lokalen Partnern. Jukus e.V. setzt damit ein starkes Zeichen für kulturelle Bildung, Teilhabe und die Stärkung von Kinderrechten in Laatzen. Gefördert wird das Projekt vom Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen.

Podcast „Was braucht die Welt von morgen?“ wurde von der E.ON Stiftung nominiert!

„Was braucht die Welt von morgen?“ – unser gemeinsames Podcast-Projekt von jukus e.V. und der Initiative Minimalismus JETZT – wurde von der E.ON Stiftung für das Publikumsvoting im Rahmen ihrer diesjährigen Ausschreibung nominiert.
Mit sechs spannenden Folgen wollen wir Menschen inspirieren, nachhaltiger zu leben und Klimaschutz greifbar zu machen – durch konkrete Tipps, verständliche Informationen und eine positive, lösungsorientierte Haltung. Themen wie Minimalismus, gerechter Zugang zu Energie, Suffizienz und nachhaltige Stadtentwicklung zeigen, wie jede*r im Alltag einen Beitrag leisten kann.

Das Publikumsvoting ist inzwischen beendet – vielen Dank an alle, die unser Projekt unterstützt und abgestimmt haben! Leider wurde das Projekt nicht für die Förderung ausgewählt. Aber wir suchen in Zukunft andere Kooperationspartner, um unsere Idee zu realisieren.

Starke Kinder – Starke Nachbarschaft

Das Projekt Starke Kinder – Starke Nachbarschaft nutzt den Interkulturellen Garten Laatzen als offenen Lern- und Begegnungsort, um Kinderrechte, Fairness und gelebte Demokratie sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen Kinder von 6 bis 11 Jahren, ihre Familien und Nachbar:innen, die gemeinsam lernen, gestalten und ins Gespräch kommen.
Mit kreativen Methoden – vom Gestalten von Bannern, Buttons und Zeichnungen bis hin zum Brotbacken und Marmeladekochen – wurden zentrale Themen wie Gerechtigkeit, Solidarität und Mitbestimmung erlebbar. Das Projekt schuf Räume, in denen Kinder ihre Rechte kennenlernen und Selbstwirksamkeit erfahren konnten, Familien über Gerechtigkeit im Alltag reflektierten und Begegnung zwischen Generationen und Kulturen entstand.
Die sichtbaren Ergebnisse – wie Plakate, Banner oder ein Wünschebaum – machen Kinderstimmen dauerhaft im Stadtteil hör- und sichtbar. So wurde demokratisches Handeln praktisch erfahrbar und Nachbarschaft als lebendige Gemeinschaft gestärkt – mitten in Laatzen. Vielfalt geworden. Der Garten wächst weiter – gemeinsam mit den Menschen, die ihn gestalten. Gefördert wird das Projekt von der Stadt Laatzen.

„Wer braucht Feminismus?“ – Wanderausstellung

In Kooperation mit der Initiative „Wer braucht Feminismus?“ stellt jukus e.V. die gleichnamige Wanderausstellung deutschlandweit zur Ausleihe bereit. Die Ausstellung lädt Besucher:innen dazu ein, sich mit aktuellem Feminismus auseinanderzusetzen, persönliche Statements zu formulieren und Teil der stetig wachsenden Sammlung zu werden.

Seit 2014 war die Ausstellung an über 50 Orten zu sehen. Sie besteht aus bis zu 25 Stoffbannern mit Kampagnenmotiven, hunderten schriftlichen Statements, einem historischen Überblick sowie einem Materialtisch mit weiterführenden Infos. Eine kleinere Variante mit 15 Bannern steht ebenfalls zur Verfügung. jukus e.V. unterstützt gerne bei der Umsetzung vor Ort mit Workshops, Vorträgen oder Moderation.

Mehr Informationen zur Ausleihe unter: www.werbrauchtfeminismus.de

Kunst trifft Natur: Workshops zum Thema Nachhaltigkeit in der Outdoor-Kunstschule 2025

Im Jahr 2025 widmete sich die Outdoor-Kunstschule im Interkulturellen Garten Laatzen dem Thema Nachhaltigkeit. In mehreren kreativen Workshops erlebten Kinder aus Laatzen und Umgebung, wie eng Kunst, Natur und verantwortungsvolles Handeln miteinander verknüpft sind.
Gefördert vom Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen im Rahmen von generationKUNST 2025, entstanden Projekte rund um Klimaschutz, Ressourcenschonung und biologische Vielfalt. Kinder bauten Wasserspeicher aus Recyclingmaterialien, bepflanzten Hochbeete mit regionalem Gemüse und gestalteten kreative Upcycling-Kunstwerke.
Ein besonderes Augenmerk lag auf Chancengleichheit: Mit einem zugangsoffenen Baukastensystem wurden gezielt Kinder einbezogen, die von Armut oder Ausgrenzung betroffen sind.
Die Workshops machten Nachhaltigkeit sichtbar, begreifbar – und dauerhaft erfahrbar. Gleichzeitig wurde der Interkulturelle Garten als kreativer Freiraum und „Hitzeschutzinsel“ im Stadtteil weiter gestärkt. Die Outdoor-Kunstschule hat sich damit als innovativer Lernort für Bildung, Teilhabe und Zukunftsgestaltung etabliert.

FIRST HAND Markt – Tauschen statt Kaufen!

Seit 2013 bringt der FIRST HAND Markt der Minimalismus Community Menschen zusammen, die Dinge tauschen statt kaufen wollen – und das ganz bewusst: Bei uns werden nur neuwertige oder selbst hergestellte Dinge getauscht.

Ob ungenutzte Fehlkäufe, nie gelesene Bücher, selbst genähte Kleidung oder handgemachte Lieblingsstücke hier bekommt alles eine zweite Chance. Jede Person kann bis zu fünf Teile mitbringen. Übriggebliebene Dinge werden gespendet.

Für dieses nachhaltige und gemeinschaftsstärkende Konzept wurde der FIRST HAND Markt der Minimalismus Community in Kooperation mit Jukus e.V. 2018 im Rahmen der Google Impact Challenge ausgezeichnet.

🌱 Der Interkulturelle Garten – Vielfalt säen, Gemeinschaft ernten

Seit 2014 betreibt jukus e.V. den Interkulturellen Garten in Laatzen – ein Ort der Begegnung, des Lernens und der Selbstversorgung. Menschen aus verschiedenen Ländern gärtnern hier gemeinsam, bauen biologisch Gemüse, Kräuter und Obst an und erleben die Natur im Rhythmus der Jahreszeiten. Besonders wichtig sind dabei der Austausch über ökologische und soziale Themen, das gemeinsame Feiern von Festen und die gegenseitige Unterstützung im Alltag.

Der Garten bietet

  • eigene Beete für Familien und Einzelpersonen
  • einen Schaugarten mit alten Gemüsesorten
  • einen Färbergarten zur Vermittlung traditioneller Techniken
  • ein Kinderprogramm mit Naturerfahrungen und Brotbackaktionen
  • Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, Kompostierung und Selbstorganisation
  • Sprachförderung und soziale Integration in entspannter Atmosphäre

Was als brachliegendes Stück Land begann, ist heute ein lebendiger, bunter Ort für interkulturelle Nachbarschaft, ökologisches Lernen und gelebte Vielfalt geworden. Der Garten wächst weiter – gemeinsam mit den Menschen, die ihn gestalten.